Druckschrift 
3 (1825)
Seite
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Diese Rede machte -auf Miseno einen großenEindruck, und während er von Belgrad nach Ofengieng, blieb er auch in demselben Gedanken, Die höl-lische Furie stärkte ihn darin, und flößte ihm einenWiderwillen gegen Alles ein, was das hieß, demWohle Anderer ein Opfer bringen. Das heißt dochnicht klug gehandelt, sagte der Paladin, seinem eige-nen Glücke das Wohl Anderer vorzuziehen. Wer hatnoch je auf der Welt seine eigenen Wünsche völlig be,friedigen können, wenn er den Grundsätzen der Tu-gend strenge folgte, und Verpflichtungen eingieng,wornach er selbst das fast Unmögliche unternehmenmußte. Wenn ich zugäbe, daß das Schicksal Herrschaftüber die Handlungen der Menschen hätte, so würdeich ohne Zweifel glauben, es flöße Euch das undank-bare Unternehmen ein, Andere in einer unvollkomme-nen Welt glücklich zu machen. Ihr verweigert dieKrone, und die Unterwürfigkeit eines ganzen Volks,welches Euch liebte; und wollet einen Thoren glücklichmachen, der Euch selbst nach dem Tode noch quält.Seht, was Euch die Erfahrung gelehrt hat! WolltIhr Ungarn mit Eurer Gegenwart beehren, so wirdEuch der König, mein Herr, mit Vergnügen ein Land-haus in der Gegend von Herrmanstadt*) anbieten,wo Ihr nach Eurem Gefallen und Euren Grundsätzenleben könnt. Hier findet Ihr die Gegend einem phi-

') Hauptstadt von SIcbcubllrge» , a« Flusse Oeber.