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mistische Regierung seines Landes übertragen hatte;und wie ein leichter Funke, wenn er auf's Pulverfällt, gleich eine wüthende Flamme hervorbringt, sogieng es auch dem Grafen tausendmal des Tages, undzehntausendmal des Nachts stellte sich die Schönheit desGemäldes seiner Phantasie lebhaft dar. Hatte aufseiner Reise die Vergessenheit dieses Bild bei ihm ver-wischt, so gewann es jetzt nur noch mehr durch denReiz der Neuheit. Bei jedem Schritte auf dem Wegeblieb er stehn, sah den Götzen seiner Einbildung, undblieb unbeweglich; eine Wirkung, welche nie eine Schön-heit bei ihm hervorgebracht hatte, so daß er sich übersich selbst wunderte. Unruhig und besorgt setzte er seinenWeg fort, mit dem heissen Verlangen, seinen Gegen-stand wieder zu sehen; sein Verlangen wurde zur Angst,seine Angst zur Wuth; aber kurz nachher wurde seinGang ruhiger und langsamer; seine Einbildungskraftmalt ihm vor, daß er sie sehe, grüße, spreche, daßsie ihm mit angenehmen Lächeln entgegen trete, worüberer sich freut, jubelt und frohlockt. So unterhält ihndie Liebe mit den angenehmsten Bildern, und davonhingerissen, ist er nicht Herr mehr übe» sich selbst; aberdie Liebe leitet und führt ihn.
Seine Bedienten, welche ihn begleiten, wundernsich, da sie sehen, daß ihr Herr oft mitten auf demWege selbst bei Tage stehen bleibt, und daun wiederselbst bei Nacht in den dunkelsten Gründen herumläuft;sie können sich nicht erklären, wo diese Narrheit her-