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Bekrübniß Frohlocken, und auf Thränen des Schmer»zeö Thräncn des Trostes und des Wonnegefühls.
Efigenia war die Verwandte des Bischofes,welche ihre Eltern schon mehrere Jahre als todt be»weint hatten; und er beweinte sie als verloren in denArmen des Sultans. Da er nun ihre glückliche Aendc--rung erfuhr, konnte er seine Freude nicht bergen, unddurfte sie auch nicht kaut werden lassen; deutlichersprachen bei dem Grafen seine geführten Blicke alsseine Zunge, und so eilt der Bischof hurtig hin, seineVerwandte aufzusucheu. Der Graf bleibt unentschlos-sen, fürchtend den Kampf mit sich selbst, ohne zu wis»sen, was er thun will. Er schlaft des Nachts nicht,und kann bei Tage keine Ruhe finden; er ruft denSchlaf, und dieser fliehet ihn; er kann seine Augennicht schließen, kann das schreckliche Bild des sterben-den Neukasis aus seiner Seele nicht verbannen.
Diese stolze Miene, diese todteufarbenc, von schwar-zem rächendem Blute schäumenden Lippen, diese krampf,haften, zuckenden Bewegungen, diese blassen Wangen,diese gräßlichen Gebehrden, dieses Verdrehen der star-ren Augen, diese Anstrengung der Zunge, Worte undGeheul auszustoßen;', genug das Bild seines schreckli-chen Todes ist immer vor seinen Augen, und jemehrer es flieht, desto mehr verfolgt ihn sein Schatten.Irrend läuft er durch die Felder, klettert wie ein Un-sinniger auf die Berge, steigt rasend in die Thälerhinab; tobt gegen die Winde, ficht mit bloßem Degen