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3 (1825)
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noch zu leben schienen, «nd den zitternden, schäumen«den Mund seinen Feind noch bedrohen. In dieserLage umarmte er ihn, setzte sich auf einen Stein nie«der, legte ihn auf seinen Schooß, um ihn, wo mög-lich, noch zum Leben zurück zu rufen. Dem Unglück-lichen sank der blutige Arm, herab hieng der Degen,den er noch fest in der Hand hielt. Miseno rief ihnmehrere Male bei seinem Namen, und mit dem süßenWorte: Freund; aber Neukasis antwortete nicht;die Abgründe hielten seine Seele fest; endlich verlohrder Leichnam alle Bewegung, und kalt, blaß undschwer glitschte er ihm vom Schooße, und fiel. Mi-seno suchte ihn den Degen aus der Hand zu reißen,welches nach einiger Mühe gelang; und mit diesem,in seiner mit Blut gefärbten Hand, hebt er die Blickezum Himmel, ihn um Hilfe anzuflehen; und ohne zuwissen, was er thut, noch wohin er geht, verlieheter sich in ein nahes Gebüsch, wehklagend über dasUnglück seiner Mitmenschen.

Der Fürst der Hölle, erfreut über seinen neuenGast, schickt setzt den Geist des Jrrthums, die Gele-genheit zu benutzen, sich an Miseno zu rächen. Erruft den Pöbel und das ganze Volk beisammen, denKampfplatz und den Leichnam des Unglücklichen zu se-hen. Viele sahen nach dem Miseno, wie er überihm lag, und dann mit blutiger Hand, und blutbe-spritzten Kleidern von ihm weggieng. Der Jrrthumführt sie ohne weitere Untersuchung zu der Meinung,