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3 (1825)
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Dieser Ton fordert Alle vor das Gericht, Fürst oderBettler, Arme oder Reiche, die Mächtigen oder Ge-ringen; er klagt sie mit entscheidendem Urtheile an,oder spricht sie frei. Was anders als eine göttlicheStimme kann diesen allmächtigen Ton annehmen, wel-chen selbst die Fürsten fürchten? Mögen immerhineinige Philosophen sagen, dieß sep die Stimme derNatur. Zugestanden, wer aber hat diese Stimme indie Natur gelegt? Man wird gestehen müssen, daß esGott, der erste Urheber ist, Gott, die ewige Wahr-heit, der durch die Vernunft zu uns spricht. Gehtmit ihr zu Rathe, meine Kinder, so werdet Ihr denwahren Weg zur Glückseligkeit finden. Ach, Efige-nia, hättet Ihr das gethan, so würdet Ihr nie EureReligion, Euern Glauben, Eure Tugend verlassen ha-ben. Doch nichts Weiteres davon. Verzeiht, daß ichdurch diese Erinnerung Eure Wunden wieder aufreisse.

Während dieses in Bythinien vorfiel, arbeitetendie bösen Geister in ihren Abgründen an Planen, überdie Tugend Miseno's zu triumphiren; aber derSchutzengel dieses Helden, und derjenige zugleich, wel,cher bestimmt war, Polen zu vertheidigen, widersetztensich nachdrücklich ihren boshaften Absichten. Schonhatten in dieser Zeit die unruhigen Gemüther der Po-len ihre abscheulige Unbeständigkeit beweint, und trotzder Tugenden Lesko's seufzten sie nach der Gegen-wart Uladis laus. Die Antwort, welche ihnen derGesandte von diesem brachte, diente, anstatt sie zu