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3 (1825)
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men wollt, dessen ich inich so unwürdig gemacht habe.Von nun an sollen eher die Wolken über den Olimpgehen, und das Innere des Aetna gefrieren, als daßineine Leidenschaften die Vernunft beherrschen. Dieserinnere Vulkan in meiner Brust muß aufhören, und sichselbst durch Rauch nicht mehr zu erkennen geben. Ichgebe Euch mein Ehrenwort; niemals sollt Ihr bei mirwieder ein Verbrechen sehen, das Eurer Freundschaftunwürdig ist; vergesset das Vergangene, ich will Euchvor dem Zukünftigen sicher stellen. In dergleichen star-ken und fälschlich versichernden Reden fuhr der Graffort, Miseno hörte es klüglich an, und sprach sanft-müthig lächelnd zu ihm:

Mein Sohn, wenn Ihr ein Mensch seyd, sokönnt Ihr von Euch selbst so zuversichtlich nicht spre-chen. Ich wage es nicht, so etwas von mir zu sagen,obgleich mein graues Haar meine Leidenschaften abgc-kühlt hat, und die Erfahrung die Jrrthümer verbessert.Wenn ein gefetzter, schwerer Mann mit der ganzen Lastseines Körpers über einen Flecken schwaches Rohr fällt,und zwar an einem scharfen Abhange, was geschieht?Das Rohr bricht, er stürzt hinab, verwundet sich übri-gens die Hand, und die Trümmer des zerbrochenenRohrs liegen umher; so geht es auch dem, der sich beidem Hange der Leidenschaften auf sich verläßt. — TrauetEuch also selbst nicht, Efigenia, wenn Ihr Euer Ver-derben vermeiden, und das Wort halten wollt, welchesIhr mir gegeben habt, in dem Schooße Eurer Familie,