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wunden und tobten, nach Wohlgefallen, denn derTod wird mir köstlich seyn, und süß die Wunden.Verwundert hielt der Graf sich zurück; und anstattdes vermutheten Feindes fand er eine ganz unerwar-tete Schönheit. Er wußte nicht, wo er war, noch waser sah, noch mit wem er sprach.
Efigenia war die Tochter eines der lateini-schen Fürsten von Palästina, welche durch Unglück dieGefangene So lim ans und seit dieser Sclaverei dieGefangene des Herzens des Grafen geworden war,welchen sie von dem Augenblicke an liebte, als sie ihnin Jconio sähe. Diese Dame, welcher Geburt undErziehung eine kühne, unerschrockene Seele gegebenhatten, wurde in den Grafen verliebt, sobald sie ihnsähe. Sie wußte, das er nach Palästina reisen wollte,und sogleich entglühte in ihr die Liebe zum Daterlandeund das Verlangen nach angeborner Freiheit, so daßdrei Leidenschaften zugleich das bewegte Herz bestürm-ten, Liebe zum Grafen, Verlangen nach dem Vaterland,und Sehnsucht nach Freiheit. Noch ein anderer Fallhatte aufs Neue ihre Hoffnungen vermehrt; denn H e-lena, welche ihr Schicksal erfahren, hatte ihr ver-sprochen, sie von ihrer Sclaverei und Gefangenschaftzu befreyen. Alle diese Gedanken wurden durch dieplötzliche Erscheinung des Grafen und der Helenavernichtet; sie konnte aber doch die Leidenschaften nichtersticken, noch die Gluth ihres Herzens dämpfen.Wie ein schwer beladenes Lastschiff, welches, ehe eS