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3 (1825)
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mn Planen trinmphiren. Was ist denn nun vernünf-tiegcr, als daß, da doch einer fallen muß, sie, undnicht ich unglücklich bin. Ja, es gehe wie es wolle,ich will mein eignes Leben schützen, und meine eigeneEhre retten. Bon diesem Gedanken verleitet, setzteNeukasis einen nachgeahmten Brief im Namen deSGrafen an den Kaiser auf, worin er sich unter gewiß»sen Borwänden über seine R?ise entschuldigte; dieseSchrift übergab er dem Abgesandten, als dieser amfolgenden Tag, an welchem er sich mit Neukasisallein befand, seine Reise fortsetzcn wollte; und nach-dem er ihn mit guten Gründen beruhigt hatte, beglei,tete er ihn bis Nizäa.

Weder Miseno noch der Gesandte wußten dieUrsache so langer Verzögerung. Nie, sagten sie untersich, sah man Gefangene mit so viel Ehre, Achtung,Anstand und Zuvorkommenheit behandeln. Die Kai-serin« grüßt uns höflich, wenn sie uns in den Gärtenbegegnet. Der Kaiser hat seine vorige, wilde und un,ruhige Miene abgelegt; aber die Schildwachen rerlieh-ren uns nicht aus dem Auge; die Tage vergehen,und man gicbt uns kein Gehör. Aymar hatte außerder Sorge, die ihm dieses lange Zurückhalten verur-sachte, noch die schreckliche Ungewißheit über den Todseiner Gemahlin». Schlaf und Geduld verließen ihn,und nur in Misenos Grundsätzen konnte er Trostund Erleichterung finden.