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gen wir ihnen von ferne diese oder jene Schwierigkeitim Gegcntheil, um auf diese Weise die Antwort schonvorbereitet zu haben. So täuschen wir selbst diesem«gen, welche wir zur Bestätigung um ihren Rath undihre Einsichten bitten. Freund! Niemand entgeht derList der Eigenliebe, der sich nicht gehörig vorsieht. Ucbri,genS müßt Ihr wissen, daß wenn Uebereilung undLeichtsinn in den Entschließungen uns schädlich ist, dieHartnäckigkeit und Beharrlichkeit es nicht minder ist.Denkt einmal ernstlich nach über das, was ich Euchsage, und bestimmt, was Ihr wollet ; denn sehet, ichbin bereit, Euch treulich zu folgen, wenn es seyn muß.Gesetzt, Eure Gcmablinn wäre verunglückt, so hätteder Graf dasselbe Loos, und ich hätte dann nicht nö«thig, in fremde Länder zu wandern. Bei dieser Bor«stellung beruhigte sich Aymar, und bekannte, daß seineReise unweise und übereilt wäre, ehe er die nähere Be-stimmung des Kaisers erfahren hätte. Den folgendenTag bekamen sie Befehl, sich im königlichen Gartencinzufinden; weil der Kaiser sie sprechen wollte. Ay-mar freute sich, weil er hoffte eine fröhliche Botschaftzu erhalten; aber in derselben Zeit fürchtete er im Ge-heimen, sie möchte traurig seyn. Während sie erwar-teten, daß das kaiserliche Paar in die Gärten gierige,erfuhren sie von den Wachen, daß der Kaiser die vo-rige Nacht sehr unruhig aufgestanden sey, und gleichbei Anbruch des Tages wüthend den Befehl gegebenhätte. Sie hätten bei der Kaiserin» Thrärren der Be-