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riigs Ameisen tm See von Nankin in Gefahr wärenzu ertrinken. Eben so lächerlich wäre es zu glauben,daß Gott sich um die Gefahr bekümmere, worinwir sind.
Dazu fügte er noch solche Spöttereien und Lüste,rungen, daß Miseno sich höchst verwunderte. Sobalder aber wieder fähig war, vernünftige Gründe anzuhö,ren, sprach dieser zu ihm:
Denkt nicht, mein Freund, daß Gott sich unsert«halben um uns bekümmern muß; nein, das muß erseiner selbst halben. Glaubt Ihr, er dürfe nicht aufdas Kleine sehen, weil er mit dem Großen zu thunhat? Sagt mir, verweigert die Sonne, dieser großePlanet, ihre Strahlen etwa dem Hälmchen auf demFelde, weil sie die großen himmlischen Körper erleuch,tet? Unmöglicher noch ist es, daß Gottt das unbeach,tet lasse, was in der Ritze des verborgensten Felsenvorgeht. Oder sollte etwa die Menge seiner Arbeitenseine Kraft, seine Einsicht lähmen? Stellt Ihr Eucheinen Gott vor, mit allen Schwächen der Menschen,und zeichnet nach unfern Gebrechen und Unvollkom-menheiten den Begriff des unendlichen Wesens auf?Er wäre Vater seiner Kinder, und gäbe sie dem söge,nannten Schicksale Preis? Hätte eine Freude daran,sie an seinen Klippen Schiffbruch leiden zu sehen?Glaubt Ihr, er habe uns deßhalb aus dem Nichtshervorgerufen, um nur die kindische Freude zu haben,mit dem schönsten Werke seiner Hand sein Spiel zu