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Außer Tugend und wahres Gluck, fiel Misrnoei». Was Ihr sagt, mein Freund, ist wahr, undwer es noch nicht erfahren hat, der kennt die Weltnicht. Gebt Ihr Euch aber der Liebe zu den Reich«thümern, und der unersättlichen Begierde darnach hin,so erkläre ich Euch, Ihr werdet niemals wahrhaftglücklich werden; und Euer Herz wird seufzen, wiedas Herz eines bedrängten, gefesselten Sclaven, des«sen Fesseln, obgleich von Gold, doch eben so drückendsind, als die eisernen, und noch mehr, weil sie vonschwererem Metalle sind. Das menschliche Herz siehetnach seiner natürlichen Rechtschaffenheit immer aufTugend und Gerechtigkeit, wie die Magnetnadel nachNorden; aber lehret ihm, daß das Metall höher ge«schätzt werde, so schwankt es, wird unruhig, und wen-det sich nach der entgegengesetzten Seite. Wenn wiran Zaubereien glauben dürften, so würde ich Euchsagen, dieses schöne Metall hätte die Macht, das mensch«liche Herz zu bezaubern; dieß scheint unglaublich, istaber wahr. Man winkt uns mit Gold über das Meer;das Gerücht kommt geflogen und sagt uns, man habees gesehen an den äußersten Gränzen von Arabien,von Afrika, und den entferntesten südlichen Ländern.Seht, so beunruhiget es die Herzen, die in Europasind, daß sie sich selbst vergessen. Die Augen stellenes sich vor, und kaum glauben sie, es von ferne blitzenzu sehen, so geben sie sich auf's Meer, kämpfend mitden Winden, mit den Wellen, mit dem Tode; bald