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3 (1825)
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rühm war für mich eine Gottheit; sah ich sie nur vonferne, so lief ich schon mit offenen Armen darauf los,und meine Augen auf ihr strahlendes i!icht geworfen,rannte ich ihr nach, ohne mich von Hindernisse», oderGefahren irgend einer Art aufhalten zu lassen; aberwenn ich nahe genug war, sie zu umarmen, dannfand ich mich verspottet, und erkannte, daß dieseGottheit nur ein gehaltloser, luftiger Dunst war, einTraum, ein Hirngespinst in allen seinen Versprechun-gen, aber eine Wirklichkeit in den Uebeln, die er mirzuwege brachte. — Endlich aber besann ich mich, er-kannte meinen Jrrthum, und bekam andere Begriffeund andere Grundsätze. —

Obgleich ich gestehe, daß das Alles die reineWahrheit ist, was Ihr da sagt, so findet doch meingegen die Vernunft sich auflehnendes Herz, in demRuhme einen Reiz, dem es nicht widerstehen kann.Welchen Ruhm werden jene Helden haben, die sich ei,nen Namen zu verschaffen wußten, der nie verlöschenwird. Auf welchem Wege cs auch immer seyn mag,der Ruhm macht den Menschen unsterblich; denn er istgöttlicher Eigenschaft. Mit ihm spotten wir demTode und triumphiren über die unbesiegliche Gewaltder Zeit. Wann wird man einen Alexander, undandere Eroberer vergessen? einen Hannibal*) und

kanhogischrr Feldherr, schlug die RHüi. Heere.