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3 (1825)
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Wahrlich, unterbrach Helena, da leidet Ihr sehr.Laßt doch sehen, Miseno, wie wir diesen Krankenheilen. Ich weiß nicht, ob ich ihn werde heilen kön«nen, antwortete er; denn ich selbst leide an diesemUebel; und das Schlimmste ist, daß ich gar nicht da«von genesen mag. Auch ich strebe nach Größe, undzwar mit unaussprechlicher Begierde, nur unterschei»den wir uns durch die Mittel, sie zu erlangen. —Das Loos eines einfachen Privatmanns, der sei«nen Schatz in der Tugend hat, und seine Gewalt inder Herrschaft über seine Leidenschaften, ist am allerfa»higsten, die dauerhafte Größe zu besitzen. Denn erst»lich, da er sich in den Schranken seines Vermögenshält, und nicht mehr wünscht, als er hat, so besitzter auf der andern Seite schon Alles, was er wünscht.Wenn er sich nun dabei der stets wahren Vorsehungüberlaßt, und ihr ganz vertraut, und diese ihn inseinem Streben unterstützt, so hat er alle Unterstüz«zung, die er bedarf. Unabhängig von den Launen desGlücks, und der Unbeständigkeit der Menschen, lenkter alle seine Handlungen zu einem ehrbaren Zweckehin, ohne sich um etwas Anderes zu bekümmern, alsvor Gott, den Menschen und sich selbst seine Pflichtenzu erfüllen. Da nun die Gesetze Gottes und des Staa»tes in denen der reinen Vernunft enthalten sind, sodienen sie ihm mehr zum Lichte, welches ihm den Wegerhellet, als zu Ketten, deren Gewicht ihn nieder«drückt. Mag auf diese Weise glühender Krieg die