Orta-See.
50 °
öffnet sich das Yal Bagnola, in welchem auf der «West-seite in der Höhe eine lange Höhle, aus welcher bis-weilen ein rother Bach fliefst. Von Omegna über denSee nach Orta, ein hübscher Ort, über welche derSacro Monte mit 25 Kapellchen liegt. Von Orta nachder Insel St. Giulio, welche durch die muthige Ver-theidigung der Gemahlin des Königs Berengar im X,Jahrhundert berühmt ist. Der Bischof wohnt hier. DieKirche ist im VI. Jahrhundert gebaut; man sieht inderselben 3 Porphyrsäulen, schöne Reste einer Mosaikund einige alte Gemälde. — Der See ernährt sehr■viele Aale, welche in der Negoglia bey ihrem Austrittwährend Ungewittern oder stürmischer See auf eineeigne Art gefangen werden.
Wege. Von Orta eine Fahrstrafse durch das Agog-nathal nach Arona am Langensee ( s. Arona ), nachNovara ( s. Arona), und Mailand, und rechts nachBorgo-Sesia im Sesiathal (s. Sesiathal). Von der In-sel St. Giulio hinüber nach Pclla; von hier für Fufs-gänger und Reiter ein Weg durch Arola, auf die Höhela Colma, und abwärts durchs Valdugia längs dem BachFiscone nach Varallo im Sesiathal. Durchs Val Bagnolagehen Pfade ins Sesia- und Stronathal, und durch dasStronathal Pfade über Forno, Campello, links nach Ri-mella und Fobel im Sesiathal, rechts nach Banio imAnzascathal.
Geognost. Thatsachen. Der rothe Granit vonBaveno setzt durch den Berg Margozzo gegen Omegnafort, und jenseit des Seqs zwischen dem Bagnola— *md