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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Okta-See.

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Valdugiathal. In dein Stronatlial zwischen dem Glimmer-schiefer Urkalksteinscliichteu. Glimmerschiefer südwärt*von Orta durclis Agognathal bis gegen Invorio, wo dienördlichste Linie des Flotzkalksteins vom Ortasee angegen den Langensee streicht ( s. Langensee). Hier,nahe bey Maggiora, geht Porphyr zu Tage, auf Glim-merschiefer lagernd, und vom Flötzkalkstein bedeckt,olinstreitig Fortsetzung des Porphyrs im Gana- und Tra-vagliathal (s. diese Artikel); von hier setzt der Por-phyr nach SW. gegen den Ortasee und dem Sesiathalweiter. Alle Urfelsarten am Ortasee senken ihre Schich-ten nach S. lieber den Fossilien -TVald, von Lerchen-bäumen bey Maggiora, 100 F. unter der Oberfläche,sehe man den Art, Arona. Auf dem Wege nach No-vnra und dem Tessin neigt sich der Saum der Alpennicht allgemach hinab, sondern besteht aus vier deutli-chen Absätzen, welche beweisen, wie das die Lombar-dey bedeckende Meer nur Satzweise abgeflossen ist. ImIV. Jahrhundert soll der Heilige Julius von der InselSt. Julio in einem Nachen in den Lago maggiore gefah-ren seyn; beyde Seen standen also viel höher als jetzt.

Mineralogie. Im Stronathal werden zwischenLorreglia und Lussogno reichhaltige Eisenerzminenausgebeutet, welche den Schmelzhütten und Hämmernvon Graveilona genug Arbeit geben. Der Stronabachschwemmt Goldblättchen , welche vermittelst ungeho-belter Bretter aufgefangen werden. Der rothes Wasserführende Bach aus einer grofsen Höhle in dem Bag-nola Thal soll auch Goldblättchen mit sich führen.