sehen den Kalkgebirgen des Saarar*-Landes bis in dieLaudschaft Aigle und Bex fortzustreichen. Ich fandunzählige Bruchstücke derselben Grauwacke an deinAusgange des kleinen Fermei - Thaies, welches au dieNiesenkette hinaufzieht; hinter Lenk , am Fufse desAlbresch - Horns und selbst des wilden Strubels , anwelchen sich das vorige anlehnt; in dem PVald- Bach,welcher vom liasler - Berg herabkommt; im Saanen-Lande, am Fufse des Lauerten- Horns und aller übrigenHörner nach dem Turbach - Thale zu; in dem Bache,welcher aus diesem Thale strömt, nach Sannen zu;alsdann oberhalb Chateau d’Oex in der Tourneresse ,welche aus dem Etivaz - Thale strömt, und in demBache le Mosch , hinter Legerette herab nach Ormond ,am Wege nach Aigle. Diefs ist die Streichungsrich-tung <ier Gypslager aus der Landschaft Aigle und Bex ,und es scheint, dafs selbige von der beschriebnen Grau-wacke , und diese von dem grobkörnigen Sandstein be-deckt ist. — Eine zweckmäfsige Bereisung aller dieserGebirge würde für die genaue Bestimmung der Ausdeh-nung dieser merkwürdigen Felslager sehr lehrreich seyn._ Nach N. und NO. ist der Niesen sehr steil abge-rissen, und in der letzten Richtung zieht das Thal, inwelchem der obere Theil des Thuner - Sees und derBrienzer - See iliegen. Ohne allen Zweifel setzte dieNiesenkette nach NO. durch den Brienzersee fort, eheunbegreifliche Erdrevolutionen die Gebirge in dieserRichtung zerrissen, niederstürzten, und Meeresflutbendieses Thal auswuschen, wo jetzt die beyden genannten
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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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