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hiehcr entgegen gegangen, erfrischte sie, gönnte ihneneinigen Schlaf, liefs Nachts um io. Uhr aufblasen, zogbey dem heftigsten Regen weiter, und stiefs bey Tages-anbruch am 22. Juni zu* dem Heer, welches nun ausn,ooo Piken, ro,ooo Hallbarten, 10,000 Schützen,und 4000 M. Reiterey bestand. Auf der Stelle wurde derKriegsrath zusammenberufen. Man besclilofs, Karin.noch heute anzugreifen. Ff r aldmann behauptete, inanmüfse die Burgunder nicht blofs besiegen, sondernvernichten, und deswegen müfse ihnen der Rückzugnach Payernc und Milden abgeschnitten und ihnennichts als die Wahl zwischen dem Tod durchs Schwerdt,oder im See, übrig gelassen werden; er rieth daher,die beyden aufsersteu Krümmungen der halben Monds-linie, die Karls Heer bildete, zu gleicher Zeit anzu-greifen , und auf den Mittelpunkt zu werfen. Dieserkühne Rath machte, dai’s Waldmann zum Oberbefehls-haber des ganzen Heeres ernannt wurde. Die Ordnungdes Heeres wurde in dem Murtner - Bannwald hintereinem Hügel zwischen 5-8 Uhr Morgens den 22. Juny1476. gemacht, und war folgende: zuerst iooo M. alsleichte Vorwachten, dann Landammarin Hatzi vonSc'nwytz mit der grofsen Vorhut; hinter diese Hansvon Halhryl *) , Hans Fegeli **) und Rudolph
*) Ilallwyl hatte sich in dem Türkcukriege der ungarschenKönige Ilunyad gebildet.
**) Dieses Geschlecht bestellt noch zu Freyburg; im J. 5 Sr).befehligte ein Fegeli das Freyburger Kontingent an derGrenze der Schweilz gegen Deutschland.
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