Murten. 527
ter und Graf von Oettingen, die Reisige der Elsäs-ser—Städte unter Graf Oswald von Thierstein , dieSchaffhauser , Rotwj'ler, 200 von der Stadt St. Gal-len unter Ulrich p arnhühler , 600 Appenzeller , gooGraubündtner, der von Karl vertriebne Renat Herzogvon Lothringen , nebst den Grafen von Leiningenund Bitsth und 200 Ganzen angckomxnen ; nur dertapfre Hauptinann Hans TP'aldmann mit den Zürchernfehlte noch. Das Schvveitzerheer stand in einer hüg-lichten und buschigten von dem i?/Ae/n-Flüfschen durch-schnictnen Gegend, zvvischen Ulmitz und Gümmenen ,dem Feinde ziemlich' nahe, und dem Grafen R.omontim Rücken ; vor sich hatte es viele und dichte Holzun-gen , weiter links neben und hinter sich die Saane.PP r aldmann stand mit 1000 Zürchern in Freyburg. Ersandte einen Boten nach dem andern gen Zürich undzeigte an, wie die Belagerung von Murten vorgerücktund wie dringend die Gefahr sey +J. Am iß. Juni zo-gen 3000 Zürcher unter Hans von Landenberg , und2000 Thurgauer, Sarganser, Badner, und aus den freyenAemtern, unter Ulrich von Hohensax von Zürich wegund langten in 2^ 2 Tagen bey dem entsetzlichsten Wet-ter und Wege in Bern an. LValdmann war ihnen
*) fValdmunn schiieb : „Gnädig Herrn, fiirdernd iicli,„dafs wir niid die hintersten sygend. Hand keinen„Zweifel, die Liit sind all unser; wir wand sie n.it„der Gottsliulf alle erleiden. Dreymal so stark, als ihr„bey Gianson ihn sähet, ist der Feind; aber er ist„unser; unserm Sehwerd mag er nicht entrinnen. Mit„Gott, grofsc Ehre wartet auf uns' - .