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Münster - Thal, 513
vom Jura reichlich beschenkte. Seine Söhne ■wolltenalle Schenkungen wieder an sich rcil’scn, zogen gegendas Kloster, und erschlugen 666. den Germanus . Car —loman, Pipins Sohn, bestätigte 770. alle Schenkungenseines Vaters und seiner Mutter an dieses Kloster,und im IX. Jahrhundert vermehrte Carl der Dicke dasGebiet desselben mit dem lmer- Thal. Diesem Klosterhat das Dorf Moutiers seinen Ursprung, und dasganze Thal Namen und Bevölkerung zu verdanken.Rudolph III., König von Burgund, schenkte die Ho-heitsrechte über das Kloster und dessen Besitzungenim J. 1000. dem Bischof von Basel, Adelbert. DieMönche entzweyten sich (" iogo.) mit dem Bischof sosehr, dafs dieser sie verjagte, und ein Chorherrnstiftmit einem Probste einsetzte. Seit dem J. i486, tratendie Einwohner des Münsterthaies mit dem FreystaatBern in ein Burg- und Schutzbündnis, welches An-lafs zu einem Kriege zwischen dem Bischof und Bernwurde. Der Bischof unterlag, und der hierauf zu Re-convilliers nahe bey Malleray ( i486. ) geschlofsneFriede gab jenem das Thal zurück , und gestand denEinwohnern das Bürgerrecht mit Bern als unwider-ruflich zu. Vermittelst dieses Vertrags waren sie ver-bunden, für Bern in jedem Kriege bewaffnete Mann-schaft zu stellen, und in einem Kriege gegen denBischof neutral zu bleiben ; dagegen genossen sie vonBern des kräftigsten Schutzes ihrer Freyheiten gegenjede Gewalt und Wülkühr des Bischofs, welcher seit-dem mehr als einmal von Bern mit Waffengewalt in
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