Ansichten. — Sehenswerth : eine Höhle voll Stalaktitenin dem Felsen unter der Kirche ; inan wird aber ganzdurchnäfst, wenn man sie sehen will. — Der Wein,welcher bey Montreux wachst , wird geschätzt. Ausdiesem Dorfe ist Hr. DitJ'our , welcher an der Spitzeeiner waadtländischen Kolonie in Kentuki in Nord-Amerika steht. Im J. i 7 f) 8 . pflanzte er am Ufer desKentuki, 22 englische Meilen von Lexington, den erstenWeinberg in den weiten vereinigten Staaten Nord -Amerika’s, und derselbe erhielt den Namen Firstrrine-gard (erster Weingarten). Ein Theil der waadtlän-dischcn Kolonie zog im J. 1805. nach deu Ufern desOhio, und nannte die neue Ansiedlung Schvvizzerland.Hr. Dufour ist seitdem zurückgekehrt, und hat aus demin der Waadt gezognem Zucker-Ahorn (Acer pseu-doplatanus) Proben von Zucker vorgelegt. DreifsigBäume von 8 - 9 Zoll im Durchmesser geben 40 - 50Maafs Saft, und aus diesem erhält man 2-3 PfundZucker; von 1000 Bäumen 500 Pf. Zucker, und sinddie Bäume 25 Jahr alt, so erhalt man 2000 Pf. Zucker.
w ege. Von hier auf den Dent de Jaman 3St. ( s. Jaman). Nach Vevay s. diesen Artikel).
Pflanzen.
In der Nähe von Montreux wachsen seltne Pflanzen;unter andern : Lnurus nobilis. Tanacetum lalsamita. Ceras -tium tomentosum , IJyacinthus non scriptus, Croeus vernusin den Wiesen. Galanthus nivalis. Kosmarinus officindlisin dem Bette des Baches von Montreux.
M o K a T ( S. Murten ).