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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Montblanc. zjg5

felsarten zeigen die nämliche Streichung und Stellungwie die Urkalksteinschichten. Die Aiguillc de Coutebesteht aus abwechselnden gelblichen und schwärzli-chen Schichten ; die erstem scheinen aus fettigemQuarz und Feldspath zu bestehen; die andern gleicheneinem groben Sandstein, und scheinen aus Quarz,Feldspath und glänzenden Hornsteinblättchen zusammen-gesetzt ; hin und wieder sind die Körner gröfser , undda wird es wahrer adriger Granit; in den Spaltenherrliche weifse Quarz - und Feldspathkrystalle. Ober-halb der Spitze Kieselschiefer, welcher vreifs, halb-durchsichtig und etwas fett wie Sandstein ist; nochhöher grauschwärzliche blätterige Felsen, wovon jede*Blatt glänzt, Erdgeruch hat und I’euer giebt. In denTrümmern unterhalb der Aiguille de Coute findet manglänzend schwarze Quarznieren und Adern, schwarzenFeldspath, weiften Quarz von grünen Amiantfadendurchzogen, Kalk- und Feldspath - Krystalle mit sei-denartigem Hornstein gemengt. An der Nordwestseite,längs dem Wege, welchen II. von Saussure bey seinerReise auf den Gipfel des Montblanc nahm , zeigtensich : Am la Cote Hornblende, Feldspath , und Sienit-schiefer ; jenseits dem Cote - Gletscher, an denen ausdem Schnee hervorragenden Felsen, Hornblende, Feld-spath, Reifsbley mit wenig. Quarz und Glimmer. Indem Dome du Coute zeigte sich die Hornblende alsherrschender Bestandtheil. Nicht weit unterhalb demGipfel des Montblanc, nach Norden, ragen einige Fel-sen aus dem Schnee, und bestehen aus Feldspath,