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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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4^6 Montblanc.

Quarz, viel Hornblende und Chloriterde, mit sehr weni-gen Glirnnierblüttchen, aher vielen Piriten gemengt,von Quarzadern mit grünem Schörl durchzogen ; hinund wieder blättriger Felsen aus Feldspath und Glim-mer, mit biauner Thonerde überzogen, von einer AderCranitello aus Feldspath und Hornblende durchschnit-ten. Dicht unterhalb des Gipfels , in einer Hohe von14,400 Fufs, steigen einige Felstafeln 4 Fufs 8 Zoll6 Linien über den Schnee empor, und bestehen ausderbem Granit, wo Hornblende und Speckstein denGlimmer ersetzen ; in dem Gemenge dieses Granits istder Feldspath herrschend, denn er macht ^ der Masseaus, ist mattweifs, nicht sehr glänzend, hin und wie-der grünlicht, und blind von Speckstein -Ueberzug, undbildet Körner von 1 Zoll Länge und 6 Linien Breite ; derQuarz macht etwas weniger als % der Masse, und istgrauviolet; die schwarzgrüne Hornblende und der erdigeSpeckstein sind in sehr geringer Menge; dieser Granit istmit grünlicher und schwärzlicher Chloriterde überzo-gen. Aus eben demselben Granit und aus Sienit bestehtder erste Felsen unter dem Gipfel südwärts. ( Saussure J.Von allen diesen angegebnen und noch andern Gemen-gen der Granitarten des Montblanc finden sich zahlloseBruchstücke auf und an den grofsen Gletschern rund umden Fufs des Montblanc, und da kann jeder Naturfor-scher selbst die schönste Sammlung zusammensuchen.Ueber die geognostischen Merkwürdigkeiten der Nach-barn des Montblanc und der Erze sehe rnan den Art.:Chamounj .

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