Montblanc.
Fr es n ay - und Broglia - , und in O. der Brenva-Gletsclier, unter denen mehrere 5-6 St. lang sind,und bis in die blühenden Thäler herabstarren. — Diebefsten Standpunkte, den Montblanc in der Nähe zubetrachten, sind nordwärts im Chamouny - Thal aufdem Monlbreven , dem Col de Bahne und Buet ( sieheChamouny-Thal und die beyden andern Artikel), süd-wärts auf dem Cramont (s. Courmayeur ), südwestwärtsauf dem Col de la Seigne ( s. diesen Art.), nordost-wärts auf dem Col de Geant (s. Chamouny-Thal).
Geognost. Beschaffenheit. Der Montblancbesteht so wie alle benachbarten Aiguilles (s. Cha-mouny ) aus senkrechten Schichten oder Tafeln, welcheunter einander paralell von NO. nach SW. streichen,und von der senkrechten Stellung nur sehr wenignach SO. senken. Da die Granitarten dieser Schichtengröfstentheils in rechtwinkiichen Prismen, auch inschiefwinklichen Paralellipipeden brechen, so habenfast alle Schichten des Montblanc und seiner benach-barten Aiguilles in ihren Höhen die Gestalt von Py-ramidaltafeln, von denen mehrere so spitzig sind , dafsihre Gipfel nur einen Winkel von 70 0 bilden. Diesermerkwürdige Schichtenbau des Montblanc zeigt sichnirgends so deutlich , als da, wo man seinen Riesenkör-per im Profil beobachten kann; nämlich an der Süd-westseite auf der Aiguille du Four und Col de laSeigne (s. Col de Bonhomme und de la Seigne),und noch besser an der Nordostseite auf dem Col deCeant (s. Chamouny - Thal). Auf diesem letztem
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