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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Montblanc. / ( yi

Chamounjr in gerader Linie nickt mehr als 7.% St.betragt, so hat man doch wegen der weiten Umwegeund der gefallt liehen Gletscher 18-20 St. bis zum Gipfelzu steigen.

Gestalt des Montblanc. Gute Stand-punkte, ihn zu betrachten, und seine Glet-scher. Der Montblanc bildet eine erhabne, präch-tige, Erstaunen erregende Pyramide, wenn man ihnvon N. und S. betrachtet. Die südwestliche und nord-östliche Seite steigen allmälig über mehrere Stufenzum Gipfel unter Linien hinauf, welche mit dem Ho-rizont einen Winkel von 23 bis 24° bilden, und sto-fsen auf dem Gipfel ungefähr unter einem Winkel von130° zusammen (s. die Gestalt desselben auf dem zwey—ten Alpenabrifs im I. Theil). Südwärts ist er vomGipfel 9600 F. fast senkrecht abgerissen, so dafs Schneeund Eis dort nicht liegen' bleiben können; nord- und •westwärts hingegen steigt er allgemach hinab, und istfast 11,000 F. hoch mit Eis und Schnee ewig unver-änderlich überzogen. Sein Gipfel zeigt sich wie einegedruckte Halbkugel, welche, aus Standpunkten in NO.gesehen , genau die Gestalt eines Kameelbuckels dar-stellt , weswegen man ihn auch la Bosse de Drome—daire nennt. Von dem Montblanc steigen 17 - 18Gletscher herab; in NO. der Tacul- und Bois-, in N.der Nantillons-, Pelerins-, Midi- und Bossons-,in NW. der Taconay - und Cöte-, in W. der Bion-nossay - und Freti -, in SW* der Clacier-, in S. derder Alleeblanche- , drey andre ohne Namen, Miage

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