460 Meiringen.
■wenn die Viehheerden auf die Alp kommen, za fj; e _fsen beginnt ; im Herbst , wenn das Vieh die Berg-trif:en verläfst, zu fliefsen aufhört, und während desSommers regelmäfsig um 8 Uhr Morgens zu fliefsenanfäugt, und um 4 Uhr Nachmittags trocken wird;doch wird die Regelmäfsigkeit dieses täglich periodi-schen Flusses von dem Grade der Wärme und demvielen oder wenigen Regen gestört. — Von der Eng-st e/n-Alp geht der Weg bey dem Engstein- See, der
St. lang und ^ St. breit ist, auf das Joch t St.,der höchste Punkt dieser Strafse (das Weitere s. unterEngelberg). — Den Weg über die Scheideck nachGrindeln-ald (s. den letzten Artikel}. — Von Mei-ringen nach Tracht am Brienzer - See 3 St,; hierschifft man sich ein (s. Brienzer-See }.— Die Strafseüber den Briinig nach Unterpralden ( s. Briinig undLungern }.
Geo.gnost. Tlratsachen. Die Kalkgebirge desUnter-/Jasli, des Hasli - Grundes und des Miihli- undGentel- Thaies ruhen auf Schiefer, im Gadmen- Thalauf Gneifs, über welchen das Kalkflötz mit nördlicheingesenkten Schichten bis gegen das Siisten - Hornemporsteigt, welches aus Urgebirge bestehend auf derLinie sich erhebt, in welcher von O. nach W. dasUrfelsgebilde ganz zu Tage nahe an den nördlich auf-gesetzten Kalk - Alpen dahinzieht. Zwischen dem un-tersten Kalksteinlager und dem Urfels streicht einmerkwürdiges 6 Fufs starkes Eisensteiulager in einer16 F. mächtigen bald schwarzen, bald rothen, grün-