M E IR IN G E K.
/,6l
liehen und grauen Thonschieferschicht, welcher hinund wieder so viel Quarzkörner heygemengt sind, dafsdie bunten gebänderten Trümtnerstücke bisweilen mehrSandstein als Schiefer sind. Diese Schicht streicht ineiner Höhe von 6763 Fufs übers Meer, und zeigt sicham Joch , im Centei— Mühli- und Gadmen- Thal, imHasli- Grund, Urbach - Thal , nach W. im Grindel-yyald , Lauterbrunn - Thal, nach N. im Melch -Thalu. s. w. In dieser merkwürdigen Schicht finden sichversteinerte Schaalthiere aus dem Meer. — In dem‘Gadmen - Thale an dem Ort, Schaftelen genannt,streicht eine Schicht saliuischer Kalkstein zwischen denGneifstafeln. Oberhalb Gadmen erscheint Sienit, Horn-blendeschiefer, Glimmerschiefer (s. Maien-Thal). AmZaun- Wald, nicht weit von Meiringen, streicht amUfer der Aare eine Thonschicferschicht, welche voll'verkiester Ammonshörner ist. — Der Hasli — Grund ,ein sehr ebnes Thal von 1 St. Länge und *' 2 St. Breite,wird durch den Kirchet von dem Unter-Hasli-'Th'Agetrennt, und bildete einen See, ehe die Wasser in demHügel Kirchct zwey Schluchten durchfressen hatten,wovon eine jetzt trocken und die andre das Bett derAare ist.
Mineralogie. Schon im XV. Jahrhundert wurdein dem Mühli - Thal ein Eisenbergwerk betrieben, wel-ches in der Mitte des XVIII. Jahrhunderts gänzlicherlag. Die Regierung von Bern übernahm es, undseitdem wird der Eisenstein an der Plan- Platte und amBalmerek- Horn, 4 St. von der Schmelze ausgebeutet?