Me I RINGEN. 4.*)9
scls herausspringt ; hier ist der Anblick grofs und ent-zückend. Steil aufwärts über Schiefer erscheinen sehrwilde und romantische Felsen mit Tannen besetzt.Der Weg wird sehr steinig und übel. Am unternEnde der Rofs- Alp stürzt ein Bach in herrlichen Fällenüber eine Felswand; dann gelangt man auf die Eng-stein- Alp, wo man in den Sennhütten übernachtenkann , ohngefähr die Hälfte des Weges von Meiringennach Engelberg. Von dieser Alp sieht man nachNW. den Hohen Stollen , an dessen nördlichem Fufsedas Melch- Thal beginnt; das Roth-Horn, an welchemin der Planplatte Eisenerz ausgebeutet wird ; in O. denJoch -Berg; himmelwärts den 2 'itlis über 11,000 F.hoch; in SO. die RT'ende- Stöcke (9556 F. hoch übersMeer), zwischen welchen der JVende- Gletscher sichherabzieht; nach S. den Teilt - Stock und A'fei/i - Berg,welche das Gentel- und Gadmen - Thal von einandertrennen; nach SW. die Gadmen-Flue und die Felsennach dem Grimsel zu. Steigt man von der Engsteln-Alp herab nach Meiringen, so sieht man über Im-grund weg grade ins Urbachthal zwischen den Engel-,Laut - und Rizli — Hörnern, von denen der Gauli—und Hang- Gletscher herabstarren. Auf der Engstlen-Alp viele Arven (Pinus ccmbra), die wenig höher als50 F., und doch schon hundert Jahr alt sind; ihreSaamen gelangen erst im October zur Reife.
Merkwürdige periodisch fliefsendeQuelle. Auf der Engstein-A lp ist bemerkenswerthder sogenannte Ff'underbrunn, welcher im Frühling,