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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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M A. I E N - T H A L. 45 1

blick; man sicht in die offnen Eisspalten tief hinein.Jn der Höhe ist er schrecklich zerrissen und zackig;sein tiefrer Theil hat eine ebne Oberfläche , und ist mithoebaufgethürrotem Gletscherwall umgeben. Er ist einAusflufs des grofsen Eisthalcs, welches G St. lang nachdem Galen - Stock und der Furka hinzieht, wo es denprächtigen Rhone - Gletscher ins Thal herabstarrt; Dieerste Sennhütte, welche man antrifft, steht auf derS/ei/z-AIp, 6140 F. übers Meer, 5 St. von der Hunds-alp-Hütte. Von hier geht es sehr steil und mühsamhinab ins Gnr/tnen-Thal nach Gadmen 2 St. 4146 Fufsübers Meer, und von hier bis Meiringen 3 St. (Ueberdie Merkwi'n digkeiten des Gadmen - Thaies sehe manMeiringen J.

Geognostische Beschaffenheit. Das ganzeA/tf/en-Thal liegt in dem Url'cls-Gebilde. Aus Granitund Gneifs bestehen alle Felsen; an dem Siisten nähertsich der Gneifs dem Glimmerschiefer; die Schichtensind sehr steil gegen S. eingesenkt, und nähern sichfast der senkreckten Stellung. An den Seiten des Tha-ies liegen sehr steile Schuttkegel von herabgerollten Ur-felstriimmern; ungeheure grofse Granit- und Gneifs-blöcke sind in den Thalwiesen zerstreut, und zwischender Sennhütte der Hundsalp und der letzten Thalveren-gcrung ist die Thalebne mit grauen Urkalksteinen ganzüberdeckt. An der Nordseite des Siisten nahe am Pfadeviel Trümmer von Hornblendeschiefer und Sienit *).

Die erste genaue Beschreibung dieses Thaies verdankt man

dem llr. II C. Eicher -, s.-den helfet. Almanach vom J. 179s.