Mag cia. - Thal (auch Mayhtkal , italienisch •Val Maggia , Val MadiaJ war bis 1798. eine derennetbürgischen oder italienischen Vogtcyen der Schweinund bildet jetzt einen Theil des K. Tessin. Liegt zwi-schen dem Li-venen- und Eschen-Tbal, öffnet sich 2 St.von Locarno , zieht nordwestwärts 8*9 St. lang, spal-tet sich in 5 Nebentbäler, und ist von der Maggiadurchströtnt, welche durch eine enge Felsenschlucht beyder Ponte brolla hcrausstürzt, in der Ebne die Melezzaund Onsernone aufnimmt, und nicht weit von derStadt Locarno in den Langen- See fällt. Das Thal istreich an Kastanien, Wein, Getreidebau, Alpen undVieh, aber plötzlichen Ueberschwemmungen und Verhee-rungen durch wüthende Gebirgsbäche häufig ausgesetzt,wovon die Ursache in seinen steilen Felsen liegt. —Das eigentliche Maggia - Thal erstreckt sich von derPonte brolla bis Bignasco 5 St. lang, wo 12 Dörferliegen. (Ueber die merkwürdige Schlucht bey Pontebrolla s. man Locarno ). Von Ponte brolla geht esdurch Vegno, Bardagno, Cono, Eumano, Sonca, Pendonach Maggia 1^3 St.; von hier y 2 St. aufwärts, wo manden Flufs tief unter sich sieht, durch Coglio, Giumag-lio (wo unter der Brücke ein schöner Wasserfall ist)nach Somco (1224 F. übers Meer) St. von Mag-gia; von hier nach Cevio (1320 F. übers Meer oder684 F. über den Langensee) l 1 /- St. Bey Cevio, demehmaligen Sitz des schwcitzerischen Landvogts, öffnensich das Campo- und Lavizzarathat. Durchs Camper-thal nach W. geht es durch einige Dörfer nach Ceren-
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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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432
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