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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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M.VIEN-Th AL.

hütte auf der Hundsalp i St., 3650 F. über den Seediese Hütte ist gut eingerichtet. Es erfolgt noch einezweyte Verengerung des Thals, und hinter derselbenerweitert es sich wieder in schöne Alptrifften mit Senn-hütten , wo es dann von der Siisten-Scheideck geschlos-sen wird, und wo von dem Uraz- Horn und Süsten-Horn ( 10,830 F. über Meer nach Ilrn. Müller ) derSiisten und noch ein andrer Gletscher herabhängen,welche dem Maien- Bache den Ursprung geben. Naheam Siisten - Gletscher steht die letzte Sennhütte. Derlfad bis auf die Höhe der Siisten-Scheideck (7100 F.,nach Ilrn. Müller, übers Meer) ist gut, und wird vonSaumpferden und Rindvieh betreten; der ganze Abhangist fast bis oben begrast. In i St. ersteigt man dasSiisten -Joch , wo sich eine merkwürdige Aussicht »ulungeheure Gebirge darbietet. Gegen SW. der in ewi-gen Schneemantel gehüllte Sleinherg , der von hier gc-sehen aus 3 grofsen F'elsstöcken bestehet. Der süd-lichste Stock macht die Westseite des Tristengletschers ,dessen herabhängender Theil Steinberg-Gletscher heifst.Von N. her zieht die Titlis - Kette nackt und dunkel-braun, und endigt mit kahlen, zackigen fast senkrechtabgeschnittnen Felswänden; hinter diesem zeigt sich dieKette der Plan -Platte, und zwischen heyden die Ge-birge des liasli- Thals. Nach NO. zeigt sich eine un-untcrbrochne Felscnkctte, deren schwarzbraune Hörneraus Gletschern emporsteigen. Bcym Herabsteigen vomSiisten erblickt man den Steinberg - Gletscher unmittel-bar neben und unter sich, eitf aufserordentlicher An-