Mai en-Thal. 429
jm K. Glarus (s. Glarus ), oder durchs Kavreiner-Thal hinaus in das Thal des Vorder - Rheins; und einandrer Weg durchs Ezli - Thal über den Krispalt nachDisentis 6-7 St. (S. Disentis und Mm Stag).
Mineralogie. An der Windgällc hrechcn Eisen-erze , und im Ruppleten-Thal Bley- und Kupfererze.
Mai cs-T h al, im K. Uri, vom Maien- Bachedurchflossen, öffnet sich bey Vf'äsen und zieht als einhohes Alpenthal nordwestlich nach dem Süsten, überwelchen ein Fafs ins Gadmen- Thal führt. Von Wa-sen geht der Weg steil aufwärts ^2 St., ehe man insenge Thal tritt von da 1 tj, St. bis zum DörfchenMaien , 2860 Fufs über den Luzerner - See, 3160 Fufsübers Meer; y» St. weiter das Dörfchen Fähringen ,3400 F. über den See oder 4700 F. übers Meer. BeyFähringen wird noch Korn gebaut. Zwischen Maienund Fähringen sieht man auf der südlichen Felsenketteden Rand eines blendendweifsen ausgezackten Gletschers,der immer beträchtlicher wird, wenn man von Fährin-gen weiter ins Thal kommt. Bewaldete Hügel tren-nen das bewohnte von dem unbewohnten Maienthal.Zwischen diesen Hügeln stürzt der A/u/era-Bach in tie-fer Schlucht wildschäumend und brausend neben demFufspfade durch. Von Fähringen bis zur ersten Senn-
*) Ara Eingang in tlirses Thal ist eine geschlossene vier-eckige Redoute, welche die Urner zur Sicherheit gegenBern errichtet hatten; sie ward im J. 17159. von denOesterreichern besetzt, und von den Franzosen t die überSüsten kamen, mit Sturm erobert.