4 za Luzerner-See.
befindet man sicli Brunnen gegenüber, wo dLe Schiff,leute zur Mittagszeit anlegen ( s. Brunnen). Von hierbis F/ne/en 3 St. Sobald man vor dem aus dem Seehervorragenden Felscnstück bJ'j'ten-Stcin vorbeygerudertist, eröffnet sich die Fernsicht über diesen engen, mitden schauerlichsten Felsen umschlofsnen Busen. Gleichhinter Brunnen erheben sich die Frohn- k\\r .jo8o Fufsan dessen Fufs der CeiJ’sstäg , und Scheibern- Eck, amBissigen — Thal; Bubis-Grat, Hakemesser , und überdiese der grofsc und kleine Achsen - Berg *); auf derandern Seite der Seelis- Berg 4416 Fufs, Niederbauer ,l'Verch , Teujelsm Inster und ■ der Ko'm. Im Hinter-gründe nach SO. thürmt sich eine wilde Gebirgsweltimmer höher, in deren Mitte der Gletscher tragendeBristen aus Granit (6700 F. über den See) besondersin die Augen fällt.
Grütli’s Matte. Ursprung der Freyheitdes Schweitzer-Volkes. In diesem Seebusen lie-gen zwey klassische Oertcr; heilige Denkmale in derGeschichte der europäischen Menschheit. Gleich hinterdem eben benannten THyten - Stein ruht am Fufs desSeelis - Bergs die Crütli's-Matte , eine steile Wiese,
eher in Brunnen aufgefiihrt. Die Haubitzen reichtenüber den See und über Brunnen, und giengen bis anden Fuls des Iligi zwischen Brunnen uud Kindiismord.
Hat seinen Namen von achrn , ächzen, klagen , jammern tAngstseufzen , weil die Schiffahrt an den steilen Wän-den dieses Kelsen bey Stürmen so gefährlich ist, und dannallen Schiffern Angst einjagt.