Luzerner-See.
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wo unter Obstbäumen bey drey Wasscrquellen *) einHaus steht. An diesem Orte war cs, wo WernerStauf jacher von Steinen aus Schwytz, Erni an derHalden (Arnold ) aus dein Melchihal in Unterwalden, >und kT'alter Fürst von Attinghausen aus Uri, nächt-lich zusammentrafen, und den Bund edler Seelen be-schworen, die unwürdigen Fesseln der Knechtschaft zubrechen, die Tyrannen zu verjagen, und uralte schänd-lich geraubte Rechte ihrem Vaterlande mit Out undBlut zu erkämpfen. Ilieher kamen sie oft in stillerNacht, sich zu bereden: und endlich den 17. Nov. d.
J. 130a. brachte jeder zehn redliche Männer mit sich.Diese 33 treue Vaterlandssöhne gelobten sich durchHandschlag: Alles gemeinschaftlich , nichts eigenwil-lig zu wagen; einander Beystand zu leisten , undtreu zu bleiben in Leben und Tod; die alten Rechtezu behaupten; den Habsburgern von ihrer Habe undOut nichts zu entwenden , und deren Vögte nicht zumifshandeln. Alsdann traten die drey Häupter in dieMitte, und schwuren mit gen Himmel gehobner. Händenbey dem Gott, der Kaiser und Bauern in allen Rech-ten der Menschheit gleich geschaffen : Männlich dieFreyheit zu behaupten und ihren Nachkommen zuüberliefern ! welchen Eid auch hernach die 30 übrigenleisteten. Der verabredete Plan wurde am 1. Jenner d.
*) Von dem Volke heilige Quellen genannt, weil sie aufder Stelle, wo die drey hohen Stifter der helvetischenFreyheit den Bund beschworen , sogleich aus der Erdehervorgesprudelt seyn sollen.