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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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4*4 Luzerner - See.

seiner Länge von Luzern bis Fluclen 9 St., in se ; nerBreite von Kiifsnacht nach Alpnach 4-5 St., und istan einigen Orten, wie am Achsen- Berge 600 F. tief.Der äufserste Rand seines Wasserkessels, innerhalbwelchem alle Gewässer diesem See zugeführt werden,beginnt vom Rigi , dehnt sich über den Ruffi- Berg,Mythen, Miessern und die IClarider- Alpen, nach demScheer - Horn, Crispalt, Badus , Prosa, Feudo , Alutt-Horn, Furca, Galen- Stock oder Gletscher- Berg, Thier-Stock, Siisten- Horn, Stein - Berg, Ura - Horn, Titlis ,Roth- Horn, Hochstollen , Breiten - und llaslcr- Berg,Briinig , und endigt an dem Pilatus. Unter allenBergwässern, welche sich in den See ergiefsen, sinddie Muotla , Severn, zwey Aa- und Melch- Bach diebeträchtlichem, die Reufs aber ein ordentlicher Strom,der bey Finden in den See tritt, und bey Luzern ihnwieder verläfst. (S. über den Ursprung der Reufsden Art. Gotthard ). Dieser See ist aufserordentlichfischreich (besonders in dem Theil, welcher im K.Uri liegt) an Lachsen, Barschen, Forellen, Karpfen,Hechten, Schieten, Aeschcn, Röteln, Aalen, NasenU. s. w. Auch ernährt derselbe Ottern und Biber;und nach Uri zu werden im Herbste herrliche Neun-augen gefangen. Unter die köstlichsten Fische desSees gehören die Balle (Salrao lavaretus) und dasRölele ( Salmo salvelinus ).

Naturkarakter dieses Sees, Kein Söe in derganzen Schweitz ist mit diesem zu vergleichen. We-der viele Dörfer, Städte, Landsitze, noch Gärten,