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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Luzerner-See. 4*3

bey der Stadt Luzern sind Sandsteinbrüche. An denUfern des Sees, sowohl zwischen Luzern und Kiifs-nacht (besonders in der Gegend des Meggen - Hornsund auf der Insel Altstadt) , als auch zwischen Luzernund Stanzstad an den Hügeln Vierek und Schatten-Berg , zeigt sich viel Nagelflue. Derselbe liegt in derStreichungslinie der hohen Nagelflue - Berge des Rigi-und Rnffi - Bergs , deren Gebilde ohne allen Zweifelnach der Nordseite des Pilatus fortsetzte , und durchdie gewaltsamsten Fluthen bis auf diese letzten Ueber-reste weggeführt worden ist. (Man s. hierüber Rigi).Ueber das ganze Hügelland des Kanton Luzern liegenGranittrümmer zerstreut, wovon viele aufserordentlichgrofs sind ; es ist dieselbe Granitart, die ich bey Kiifsnacht und Buonas am Zuger - See sah ( s. Art ).Vor der Reufs- Brücke, 2 St. von Luzern, traf icheinen 14 F. langen Trümmerhlock, und mehrere allandern Orten an. Die Lutter und Emme führeneiniges Cold, und durch die Emme auch die Reufs.(Ueber den Ursprung desselben und über die merk-würdigen Geschiebe in der Emme sehe man EntlebUeher - Thal).

Luzerner - Sek (gewöhnlich Uieriraldstädtcr -See genannt, weil er die vier Waldstädte Uri ,Schrrjtz , Untcrn'alden und Luzern bespiihlt; dennso wurden diese Landschaften in dem Mittelalter be-nannt). Liegt 1320 F. übers Meer nach II. GeneralPfyffer 1 i 3*4 F. nach de Luc , 1350 F. nach Trern-

blej 13(12 F. nach II, Ingenieur FUrfs; beträgt in