zgo Lausanne.
rwm Reichsfürsten, als er sich in Lausanne mit d eraPahst Gregor X. uuterredete und der Einweihung de»Dohmkirche im Beyseyn so vieler Mächtigen bey.wohnte *). — In dem burgundischen Kriege wurdeLausanne 1476. von 15,000 Italienern unter dem Prinzvon Tarent und Nikolas von Campobasso zur Uebergabegezwungen. Nach der verlohrnen Schlacht von Gran-son (S. Granson ) kam Karl der Kühne in Mitte Merzaus Burgund über Joigne, Leclees, und Orbe nachLausanne, und sammelte hier während 7 Wochen einueues Heer von 60,000 M. Karl musterte es auf einerflachen Höhe ob Lausanne, redete es an, befeuerte esmit Zorn und Rache gegen die Schweitzer und zog mitdemselben über Morens und Bioley dem Neuchateierseelangsam zu, dann nach Cugy bey Estavayer, Payerne,Avenche gegen Murten (S. Murten). <— Vom hiesiggen Bischof und Kapitel wurden 1479. die Maykäfer,welche grofsen Schaden anrichteten, vor Gericht gela-den, itj Contumaz verurtheilt, eskommunizirt, und ausdem Lausanner-Sprengel verbannt, wovon das Urtheilnoch im Original vorhanden ist **). Lausanne ver-band sich mit Freyburg und Bern durch Bürgerrecht.Die Reformation begann. Bis zu dieser Zeit strömtendie Gläubigen zu der W underwirk enden Anna, uud i 5 °-J. lang vor der Reformation both Lausanne das Bild des
*) S- Fontaine Difsertation sur l’epocpie de cette entrevue.1791. Freyburg.
**) Solche Urthcile sind in Frankreich von Rischüfen nochin der letzten Hälite des XVI. Jahrhunderts gefällt worden-