Gegend seinen Sitz im J. 580. in die neue Stadt, vonnun an Lausanne genannt. Hierdurch sowohl als auchdurch die Relit[uien der heiligen Anna , und andrer(z, B. eines Stücks vom Kreutz, einiger Haare derMutter Gottes, einer Rippe der Maria Magdalena,einem Stuck von der Krippe und einer Ratte, welcheeine Hostie gefressen) in der Kirche U. L. F. (demjetzigen Münster), welche außerordentlich viele Pilgerherbeyzogen, vergröfserte sich Lausanne. Man hat so-gar aus Laus Annae (das Lob der Anna) den Namender Stadt herleiten wollen. Die oben genannte Inschriftbeweist, dafs die alte Stadt schon Lousonne hiefs.Während des X. Jahrhunderts hielten die Grofsen desburgundischen Reichs hier zweymal Reichstage , aufwelchem sie nach Rudolphs II. Tode (937) seinenSohn Conrad, uud nach dessen Tode seinen Sohn Ru-dolph III. (993) zum König erwählten, mit welchemdas burgundische Reich im J» 1032. anfhörte und anden deutschen Kaiser Conrad übergieng (S. Genf , So-lothurn, Payerne) , dessen Nachfolger an Lausannegrofse Freyheiten ertheilte. Der Bischof Hugo erwarbsich grofses Verdienst um seine Zeitgenossen im XI. Jahr-hundert (S. Romont). Die Städte Bern, Freyburg undSolothurn mufsten oft die Vermittler zwischen demBischof und der Stadt machen, und 124° entstand we-gen der Bischofswahl des Johann von Cofsonex durchdie Gegenparthey des Prinzen von Savoyen in Lausannegrofses Blutvergiefsen und Einäscherung. Der KaiserRudolph von Habsburg erhob den hiesigen Bischof 1275.
Druckschrift
3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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279
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