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Lau is. S. Lugano.
La ui* feh, Städtchen itn K. Bern, nicht weit linksvon der Landstrafse zwischen Bern und Cümminen ,oder nicht weit rechts von Neueneck auf der Strafsevon Bern nach Frey bürg, liegt am Zusammenflüsse derSense und Saatic. Beter von Thurn verkaufte dieVogtcy Lanppcn iin J. 1524. an die Stadt Bern.
Schlacht hey Lauppen. Dieser Ort ist sehrmerkwürdig, weil hier die Berner nach Gründung ihresFreystaats den ersten wichtigen Sieg über ihre Feindeerfochten. ( S. Bern, der Kanton'). Der ganze hoheund niedere Adel bis nach Burgund, JElsajs undSchwaben , unter denen die Grafen von Neuchatel, vonKyburg-Thun, von Greiers, von Aarberg, Nidau, dieBischöfe von Sitten, Lausanne, Basel, die Stadt Frey-burg waren, versammelten 15,000 M.. Fufsvolk, 3000Reiter, ’-oo Herren mit gekrönten Helmen, und 1200Kitter, um die Stadt Bern von Grund aus zu vertilgen.Dieses Heer berannte Lauppen , wo Anton von Blan-kenburg mit einer Besatzüng lag, und dem 600 Bernerunter Johann von Bubenberg und Pannerherr Rudolphvon Muhlern noch zugesjindt wurden. Sie schlugen alleStürme ab. Rudolph von Erlach zog mit 4000 Bcr-
*) Rudolph von Erlach, (Sohn des Ulrich von Erlach, Hel*den am Donnerbüel s. Bern) Dicnstmann des GrafenRudolph von Nidau, war Bürger von Bern und hatte seinemeisten Güter im Gebiet dieses Freystaats. Der Grafverstattele ibm, unter seinen Mitbürgern zu streiten, mit■den Worten, dafs es ihm gleichgültig sey, von ztveyhun*dert ihm ergebnen Kittern dielen Einen Maun zu Tcrlie-