Länder, und gehörte zu dem Fricktliale, welches ig 02mit der Schweitz vereinigt wurde ('S. Frickthal ). Aufder Südostseite der Stadt steht das alte zerfallne Sclilofsein Denkmal der Verheerungen des dreyfsigjährigenKrieges. Ausser den Ringmauern an der Strafse insSulz - Thal steht ein Kapuziner - Kloster, und in derStadt ein Krankenhaus.
Neueste Geschichte. Den 16. Dec. 1795. tra-fen die Prinzessinnen Mar. Theresia Charlotte , Toch-ter Ludwigs XVI. und Maria Antonia von Oester-reich , nachdem sie zu Basel gegen französ. Staatsge-fangene ausgewechselt worden waren, hier ein, und er-holten sich einige Tage lang in diesem gefahrlosenStädtchen, ehe sie ihre Reise nach Wien fortsetzten.
Geognost. Merkwürdigkeit. Flier am Rheingeht unter den Kalksteinflötzen des Jura der Gneifssehr schön und bestimmt zu Tage, so wie auch bevWaldshut und Seckingen , nicht weit von Laufen-burg. Nordwärts dieser ■ drey Städte steigt Granit undGneifs in den Felsen des Schwarzwalds empor, underhebt sich in dem Feldberg (der höchsten Kuppe desSchwarzwald - Gebirges ) bis au 4610 Fufs übers Meer.Das Vorstofsen des Urfelses hier am Rhein ist deswe-gen merkwürdig, weil zwischen dem nördlichsten Randedes Urfelsgebildes der Alpen und dem Rhein in demJura nirgends in dem 18-34 Stunden breiten Zwischen-raum in der Schweitz irgend eine Urfelsart zu Tagekömmt (S. Jura).
Lau ins. S. Lauwine .