a64 Lanüen-See.
schneiden drcy I.ager den Bach, und zwar nächst dendrey Wasserfällen ; das unterste Lager hat bald runde,bald längliche Höhlen. 6) Von Selasco bis jenseitsFrino, dem See nach, streichen verschiedne Lager, dieeine Fortsetzung derer von IN' 0 . 3. sind, und sich dreyMeilen weit bis Ghissa verfolgen lassen. 7) Ein Lagerdurchschneidet den Bach St. Bernardino nahe an derBrücke bey Uncio. Alle diese Urtrappschichten habenviel Aehnlichkeit mit den sogenannten Lavalagern imGebiet von Padua , Vicenza und Verona. Unmittelbaran den Urtrappschichten streichen hin und wieder breiteQuarzschichten rqit Schwefelkies, wie an der Brückevon Uncio. Im Intrasca-Thal bey Cambiasca Urtrapp ,bey Cussogno Topfstein -Schichten. In dem Canobina-Tlial bey Cavaglia und unter Spocio ebenfalls Urtrapp-Schiehten , und im hohen Berg Finero im Hintergründedes Val Cauobina weifser Urkalkstein , welcher wohldie Fortsetzung desjenigen zu Candoglia seyn möchte. —Merkwürdig ist, dafs die Gneil’sberge um den Langen-See wie der Monte Simmolo hinter Intra, welcher ganzabgetrennt steht, der Margozzolo , alle Gneifsberge beyBaveno, auf ihrer Oberfläche mit Granittrümmern vonallen Gröl’sen bedeckt sind, so. wie die Flötzkalkstein-bcrge bey Varese, im Val Intelvi , am Corner-See,im Val Assina (S. diese Art. und Lecco). Auf denMargozzolo steigt man von Baveno längs dem BachFiume unter Kastanienwäldern. Ganz oben liegt unterder Wiesendecke ein Lager Gerolle ays Oneifs undGranit, unter diejen r F. tief Torf aus Zweigen und