dem Dorfe Fariolo streicht grauer und weifser Granit,und gerade gegenüber auf der andern Seite der Tocciasteht der Montorfano aus vrcifsem Granit , dessenFcldspath ein erdiges Ansehn hat, und der eisenfar-bige Punkte , die ihn zersetzen , enthalt. Zu Candoglia,1^2 St. vom Langen- See hinter Mergozzo, herrlicheMarmorbrüche , aus welchen der Dohm zu Mailandgebaut ist; man sehe darüber den Art. Domo d'Os-sola. — Am nordwestlichen Ufer sind hinter Intra die
I
Urtrapp - Schichten am Fufs des Monte simmolo undTarione merkwürdig; alle Basaltsteine im Bache St.Giovanni kommen davon her. Hr. Amoretti war dererste , welcher vor wenigen Jahren diese Urtrapplagerzuerst beobachtete; sie stehen fast senkrecht und strei-chen zwischen Urthonschiefcr von SSW. nach NNO.i) Eine Schicht Urtrapp von 15-20 F. Breite zwi-schen der Brücke zu Pozzaccio und Ramello. 2) Einehalbe Meile vom See am linken Ufer des BachesSt. Giovanni g - 10 F. breit. 3) Drey Lager (wovondas zweyte 40 F. breit) setzen zwischen der Kirchevon St. Giovanni und dem Landgute Cacciapiatti queerüber die Strafse. 4) Zwischen der Kapelle della Ma-donna della Vigna und dem Dorfe Biganzuolo ei« Lagerzwischen den ersten Häusern, ein zrvejtes ob demDorfe von ockerartiger Farbe. 5 ) Bey Selasco durch-
de Baveno. Milano 1779. von J. F, Gmelin ins Deut-sche übersetzt. Halle 1780. — Bey den Steinmetzenin Oltrefiume findet man schone Schaustücke von denRruäSen des Granits von Baveno zu kaufen.