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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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einen Theil von (1er Franche Comte und Burgund g e _wohnten. Der Jura ist dadurch sehr merkwürdig,dafs durch dieses Gebirge die Grenze Frankreichs ge-gen die Schneitz von der Natur so bestimmt bezeich-net ist. Nur sehr enge, leicht zu schliefsende Engpässe,wie bey dem Fort de lEcluse (S. Genf), bey derKlus von Leclees (nicht weit von Orbe auf der Strafsenach Pontarlier ) bey der Cluse von Verrieres imF. Neuchatel, bey Pierre Pertuis im lmer - Thal, beyden K.lusen im Münster - Thal, bey der Klus vonBallstall und Wallenburg gewahren Zugang in dieSchweitz. Der Jura verliert alle Frühlinge den Schnee,und trägt keine Gletscher, weil er sich nicht zur Höheder Schneelinie erhebt; nur in einigen tiefen Grotten,z. B. in den Jura-Höhlen bey St. George hinter Rolle,und zwischen den Travers- und Brevine - Thälern,findet man den ganzen Sommer Eistafeln und Pfeiler( s. Motiers). Die Weidtriften des Jura sind viel trock-ner als in den hohen Alpen; doch sind sie in einzelnenGegenden , z. ß. im K. Basel eben so schön, frisch undfruchtbar, wie in den Alpen ; auch findet man diesel-ben Alpenpflanzen , welche dort bis auf eine Höhe von5000 F. übers Meer wachsen. Der Jura ist sehr reichan Buchsbäumen, besonders in seinen nordwestlichenBergketten, und in einigen innern Theilen , wie in derGegend St. Claude und Champagnole, wo die Bäume30 Fufs Höhe erlangen. Auf den Juraketten 4 - 5 St.von Polygny breiten sich die Tannenwälder aus, welchevon jeher die schönsten Maste für die Kriegsschiffe zu