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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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Toulon, die Materialien zu einem grofsen Holzhandelund zu den mannigfaltigsten Ilolzwaaien liefern, -welchedie Jura - Bewohner des Winters in so grofser Mengeverfertigen. Auch versorgen diese Wälder die grofseZahl von Eisenschmclzen und Hämmer und die Salz-werke zu Salins, Are und Senans mit Holz und Koli-7

len. Der braune Bär bewohnt noch jetzt den west-lichen wildern Theil des Jura , von wo er schon meh-reremal in die T'Vaat hei abgestiegen ist. Auch sindwilde Katzen in den Jura - Wäldern ^einheimisch,deren Fleisch von den Einwohnern gegessen wird.

Geognost. Beschaffenheit. Der ganze Jurabesteht aus dichtem grauem und braun gelblichem Kalk-stein , der immer heller als der Alpen-Kalkstein ist; nurbin und wieder an den äufsern Seiten der Jura-Ketten istder Kalkstein hochgelb. Die Kalksteinschichten wechselnmit Mergel und Thonlagern. Hin und wieder Gyps, As-phaltlager , vortrefliche Marmorarten, schwefelhaltigeund kochsalzhaltende Quellen, von denen die reichsten indem französischen Jura zu Salins, Courbauson und Mont-morot nahe bey Fons le Saulnier, und bey Groson,. Tor-mont und St. Lantlieim in der Nähe von Poligny fliefsen.Roggensteinlager sind im Jura sehr häufig. Die Schich-tung des Jura-Gebirges ist sehr merkwürdig ; die südlicheund nordwestliche Senkung der Schichten , die senkrechteStellung derselben, ihr gewölbartiges Ueberbeugeuund giebcldachartiges Zusammenstofsen auf den Höhender Ketten finden darin statt. Die Streichung der Schich-ten geht von SSW-nach NNO. Das /«ra-Gebirge ist