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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
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Ig2 Gdhnigel.

gegen NW* hin bald Sandstein aufsetzt, welcher nachN. und W. bis an den Jura fortsetzt.

Schwefelquelle. Nahe an diesem See, an derWestseite, quillt ein starkes Scbwefelwasser; und da,nicht sehr weit nach NO. am Ganterisch und Gurnigclauch Schwefelquellen fliefsen, so darf man mit Rechtauf eine und dieselbe Ursache schliefsen, die an derNordseite dieser Felsen verborgen liegt. Bey Schfrar-zenburg ist der Sandstein mit Nagelflue bedeckt, übersyelchen der Weg eine halbe Stunde fortläuft.

Guitu igel. Berg an der Nordseite üer^Stochhorn-Kette, im K. Bern, an der Grenze von Schwarzenburg,6 St. von der Stadt Bern, und 3 St. von Guggisbergentfernt. Derselbe besteht aus Sandstein; auf seinerOberfläche mit einer tiefen Lage von Thon, in dem sichSchwefelkiese befinden. Daher bleibt der Boden, nachregnichter Witterung, länger nafs als sonst auf Bergender Fall ist, und der niedrigere Theil , der untere Gur-nigel genannt, erzeugte deswegen nicht sehr milchra-ches Futter, welches man lange keiner Verbesserungfähig glaubte. Allein mehrjährige Versuche und Erfah-rungen haben nun bewiesen, wie auch ein Grundstückvon dieser Beschaffenheit durch zweckmäfsigen Anbauausserordentlich gewinnen, von einer schlechten Alp-weide in guten Wiesengrund, und überhaupt in urba-res Land umgeschaffen werden kann. Nicht nur habensich auf dem ausgetrockneten und mit dem Pflug umge-brochnen Erdreich die natürlichen Grasarten ungemeinverbessert, sondern auch der spanische Klee, und das