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viehart Bündtens findet sich im Preltigau , und. dieseist von mittlerer Gröfse, und von Farbe schwarzbraun.Die andre kleine Rindviehart ist in den übrigen Thei-len ßündtens; iin Oberlande grau und gelblich, unddie rothbraune ist hin und wieder zerstreut. Weinbauwird in den nördlichen und südlichsten Thälern getrie-ben. — Durch diesen Kanton geht einer der ältestenAlpenpässe aus Deutschland nach Italien , und deswe-gen ist der Durchgangs - Handel für die Bündtner vongrofser Bedeutung. Alle übrigen Merkwürdigkeiten die-ses Kantons sehe man unter den Artikeln der Biindt-nerischen lhater und Oerter.
Geognost. Beschaffenheit und Mineralo-gie. Der K. Btindten liegt ganz im Gebiet der Ur-Atpen , mit Ausnahme seines nördlichen Theils, wodie Gebirge aus 'fhonschiefer und Flötzhalbstein be-stehen (s. die geognost. Karte in Ebel über den Bauder Erde , Zürich tgo8.) Ueber deu Lauf des Alpen-kamms und der zwey nördlichsten Ketten des KantonsS. den Art. Galanda. Die Gebirge Biindtens sindnoch nicht vollständig in allen ihren örtlichen und ein-zelnen Merkwürdigkeiten untersucht. In mineralogi-scher Rücksicht scheint es, dafs schon im X. Jahrhun-dert Erze, z. B. Eisen am Julier ausgebeutet wordenist. Im XIII. Jahrhundert waren Bergwerke im Pus~c/arer-Thal , und im XIV. Jahrhundert bestätigtendie Kaiser Karl IF~. und Sigismund dem Bischof von
lungen der Gesellschaft landwirthschajtlicher Freunde in
Bündten. Chur 1780. und 1781.