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Chur das Privilegium auf alles Eisen , Bley, Kupfer, >
Silber, Gold und andere Erze. Ueber die Erze undBergwerke Bündtens zu verschiednen Zeiten s. die ein-zelnen Artikel Biindten betreffend,
Pflanzen. Bündtens eigentümliche Pflanzen sind:
Cerastium manticum, Clematis ßammula , Ilorminum py-renaicum, Arnica doronicum, Gypsophila fastigiata (aufdem Septimer), Saxifraga burseriana und Festuca rhae-tica auf feuchten Alpen. Galiurn aristatum. — Häufigwachsen auf den Alpen Bündtens : Carex alpina , foetida,tripartita. Gentiana punctata. Alle bisher in Biindten ent-deckten Alpenpflanzen sehe man in Alpina, Th. II. S. 104.Der Botaniker kann in Bündten noch viel entdecken.
Rathschläge für die Reisenden. Die denReisenden nützlichen Rathschläge badet man bey demArt. Chur, und Reise - Entwürfe für den K. Biindtenim 6 . Kap. XIII. Abschn. des ersten Tlieils.
Greiers ( Gruyeres J im K. Freyburg. Wirts-haus : Adler. Ein kleines Städtchen mit einem grofsenSchlofs auf einem hohen Hügel, dicht an dem Fufseder Freyburger - Alpen. War ehmals der Sitz dermächtigen Grafen von Crüyeres, der letzten nnter sovielen regierenden Geschlechtern der Schweitz , undwelche bis zum J. 1554. ihr Erbe behaupteten. Zudieser Zeit mufste Graf Michel seine beträchtlichenBesitzungen Schulden wegen an die Städte Freyburgund Bern verkaufen. Die St. Theoduls - Kirche zuGreiers ist im J. 1254. vom Graf Rudolph erbaut.
Die Landschaft Greiers trat auf Bewilligung ihrer Gra-