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zwischen Bonvillars und Champigny ein neuer Heerhau-fen Schweitzer mit dem Uri - Stier und Unlcrwaldner-Landhorn, welche fürchterlich ertönten, erschienen,griffen sie die Feinde mit neuer Kraft an. Karl hieltes nun für nöthig, sich in sein festes Lager zurückzu-ziehen, welches in der gröfsern Ebne 1 j 2 St. von Oran-son stand, und liefs das Zeichen dazu geben. DieReutercy stürzte dem Lager zu; das Fufsvolk sah diefsfür Flucht an, warf die Waffen weg, und floh. DieSchweitzer folgten dem fliehenden Heere auf dem Fufse,und um 5 Uhr war im ganzen Lager kein Burgundermehr zu sehen. Bis Martigny wurden sie verfolgt;ihr Verlust belief sich auf 2000 und der Schweitzerauf einige 100 Mann. Der Schultheifs von Bern ,Scharnachthai , und Hans von Halwyl, ebenfalls einBerner , führten das Haupttreffen; Cöldlin, Breitlan-denherg , Waldmann und Schwarzmurer aus Zü-rich , den rechten Flügel; Hasfurter von Luzern,sirnoldi von Uri und Hemman von Müllinen denlinken Flügel. Die Burgunder liefsen alles zurück, unddie Beute war unermefslich : 400 Hauptbüchsen, 8°»
Hackenbüchsen, 27 Hauptbanner, 550 Fahnen, 4 00 nli tSeide behängte Zelte, darunter 7 der kostbarsten nahe amZelt Karl des Kühnen , welches für das herrlichste imdamaligen Europa galt, und in welchen sein silbernerund vergoldeter Stuhl und die höchsten Kostbarkeitenan Edelgesteinen und Perlen, in dem Spcisezelt ganzeStaffcleyen von Silber- und Goldgeschirr und 400 Reise-kisren voll Silber und Goldstsffc gefunden ' wurden.