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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
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i/fi Granson.

Neuchatel angelangt, und am 39. war fast das ganzeSchweitzer - Heer, 20,000 M. stark, versammelt. KarlsHeer, 60,000 M. stark, hielt Cranson , die DörferPoissine, Corsalette, Giez, Vallieres, und Tuillerie be-setzt, stürzte sich rechts an den See, links an denAmou und war westlich vom Gebirge Thevenon undauf allen übrigen Punkten durch Verschantzungen ge-deckt. Karl beschlofs, dem Schweitzer- Heer, welchesden 3. Merz Morgens bey Naumarcus angekommenwar, entgegen zu gehn, ln der Ebne von Champigneund Bonvillars sollte sich der Mittelpunkt seines Hee-res in Schlachtordnung stellen, welches durchaus un-möglich war. Der Vortrapp bey der Heere stiefs in derGegend von Concise und der Karthause Lalance*') 2 St.von Gransou, aut einander. Die Schweitzer errichtetenohnweit der Karthaus eine Batterie, welche der feind-lichen Reuterey groiseu Schaden zufügte; die Batterieder Burgunder hingegen, zwischen Concise und Corcelles auf eiuer Anhöhe, haue wegen ihrer zu hohenRichtung keine Wirkung. Die Burgundiscke Reutereyunter Anführung Louis von Chateauguyon wurde drey-mal zurückgeschlagen, und er selbst mit vielen andernGrofsen fielen nach dem heftigsten Kampf auf einerWiese, le Maret. Unterdessen gewannen die SchweitzerRaum, ihr Haupttreffen besser vorrücken und sich aus-breiten zu lassen. Um 5 Uhr, als auf den Höhen

*) Diese Karthause war i 320 . von Otto von Granson gc~stiftet worden. Jetzt steht auf dieser Stelle ein Landhaus,welches auch Lalance genannt wird.