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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Gr ans ok,

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fassen und Geldvorräte wurden mit Hüten vertheilt,und silberne Teller, welche man für Zinn hielt, ver-kauften die Schweitzer - Soldaten für wenige Batzen.Die Beute an Karls Eigenthum betrug t Million, andem Eigenthum der andern Fürsten und des burgundi-schen und niederländischen Adels auch i Million, unddie Beute an Geschütz und allen Feldgeräth ebenfallsi Million , welches nach jetzigem Maafsstab für 30Millionen zu schätzen ist. Den gröjsten Diamantender damaligen Zeit, welchen Karl so hoch als eineProvintz schätzte, fand ein Schweitzer auf der Strafteseiner Flucht (die nur mit 5 Gefährten über Joignenach Nozeroi gieng); der Pfaff zu Montagny gab ihm1 Gulden dafür, und diesem die Berner 3 FrankenNoch 3 andere grofse Diamanten *) **) kamen in die Händeder Eidgenossen. Diese ungeheure Beute wurde nachLuzern geführt, wo die Eidgenossen Jahre lang beyder Tlieilung zubrachten. Die Wirkung dieses Keich-thums auf die Sinnesart der bisher armen, genügsamenund mäfsigen Schweitzer war von grofsen Folgen; dennvon dieser Zeit an wurde ihr Hang zur Beute und zumJ ohn - Kriegsdienst herrschend bey ihnen. Nach derSchlacht wurde die Burg von Vaumarcus eingenommen,

*) Dieser Diamant gieng durch viele Hände, und endlichkaufte ihn der Pabst Julius aus dem 5 Iailändischen Schatzfür 20,000 Dukaten.

*') Einen zweyten grofsen Diamanten, Halszierde Karls, zwi-.sehen herrlichen Rubinen, nebst dessen festlichem Hutmit Edelgesteinen und Perlen besetzt, kaufte Jacob Fugger