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Gotthard. 157
Bestimmte Schichtung aller Urfelsartendes Gotthards. - Alle Felsartcn des Gotthards strei-chen in bestimmten Schichten von ONO. nach WSW.und von NO. nach SW, und diese Schichten senkenan der Nordseite sehr steil nach SO. In der Gegendder Ruditnt - Brücke stehen sie senkrecht, und von derHohe nach der Südseite hinab senken sie steil nachNW. Itn Ursern - Thal, welches genau in der Strei-chungslinie der Schichten liegt, läfst sich diefs nur anwenigen Stellen, z. B. am Urner-Loch im Teufels-Bergebeobachten. Bey Andermalt nahe am Seealp - Bachmerkwürdige Schichten von Thonschiefer, Glimmerschie-fer und Gneifs, in gröfster Regelmäfsigkeit, fast senk-recht, von ONO. nach WSW. streichend; aber vielhäufiger zeigt sich dem Beobachter Stellung und Sen-kung von Hospital nach Airolo , wo die Strafse fastquer die Streichungslinie durchschneidet. Yortreflichzeigt sich die regelmäfsigste Granitschichtung in derGegend der Rudunt - Brücke; die Schichten sind 5-4Zoll dick und streichen von NO. nach SW., ferneram Prosa und Fieudo , und südlich vom Hospitiumdurchs Trimmei- Thal ,hmab an vielen Stellen.
Der Kalkstein und Gyps an der Nord-und Südseite des Gotthards sind hier nichtblofs örtlich. Der Urkalkstein und Urgyps, welcheauf der Südseite durchs Livnen-Canaria- und Piora-Tbal, und der Urkalkstein, Topfstein und Urthonschie-fer, welche auf der Nordseite durchs Ursern- Thal strei-chen, sind nicht blofs örtliche Erscheinungen, welche,